11.18.09
Kindersklaven in Haiti
Nachdem ich im Sommer mit meinem Kollegen Peter Deselaers in Haiti war jetzt endlich die letzten Stücke…. u.a. über die “Restaveks” in Haiti.
Hier auf deutsch
und auf englisch
work and related stuff
Nachdem ich im Sommer mit meinem Kollegen Peter Deselaers in Haiti war jetzt endlich die letzten Stücke…. u.a. über die “Restaveks” in Haiti.
Hier auf deutsch
und auf englisch
I am currently at DOK Leipzig, the famous festival for documentary film, that opened yesterday evening. It’s my first time here and I really like it - though I encounter the usual festival problem: loads of papers, catalogues, work stuff - and my bag is getting heavy. I just watched a short film called “Ich packe meinen Koffer” ( literally: “I am packing my suitcase”, though the English title was sth different) - so I was wondering what does your festival bag look like, and what you are usually carriyng around at festivals, conferences etc?
I report both for online and radio, so I carry around my netbook, charger, audio recorder, microphone, spare batteries, a small camera, a usb stick, and a umts stick in case there’s no wireless around, obviously a notebook and a pen, and my phone. Then there’s the catalogue (heavy as usual), and the programm flyer, various invitations, business cards, leaflets bout the programm I work for, … that’s about all for work.
And then I have a bottle of water, aspirine, a chocolat bar in case I get hungry, a scarf if it gets cold, an umbrella, hand cream, kleenex, chewing gum, purse, make up,…
So what does your bag look like? And what do you prefer to leave at home during the day?
In letzter Zeit habe ich ein paar Multimedia-Blog-Projekte betreut:
Making Finance Journalism Work
Beethoven-Orchestercampus 2009
I vote for Global Voices Advocacy, because they do a great job promoting freedom of expression.
This blog post is part of Zemanta’s “Blogging For a Cause” campaign to raise awareness and funds for worthy causes that bloggers care about.
Letztes Wochenende gab’s in Berlin das Politcamp09, ins Leben gerufen von einigen mehr oder weniger parteinahen Netzaffinen. Da tummelten sich dann viele Menschen mit Netbooks, Macbooks und iPhones und ein Haufen mehr oder weniger junger Jungpolitiker, die sich unglaublich webzwei.nullig fühlten. Dazu viel Latte Macchiato und Bionade. Ein paar lose zusammenhängende Eindrücke:
Die ganze Veranstaltung war ziemlich twitterlastig, allenfalls über Facebook gabs noch Diskussionen. Das führte zu ganz unterhaltsamen Szenen, die ein bißchen an Schulunterricht erinnerten, als Oliver Zeisberger (der auch für Schäfer-Gümbel den Wahlkampf gemacht hatte) einigen noch nicht ganz so aber gerne bald ganz arg webaffinen Politikern erklärte, wie dieses social network denn funktioniert. Da hatte SPD-Kampagnenchef Kajo Wasserhövel wohl durchaus recht, als er die gut 600 Teilnehmer ermahnte, sie als Avantgarde sollten doch bitte aufpassen, nicht völlig elitär zu werden.
Generell scheint Web 2.0 für viele Politiker nach wie vor mehr Mittel zum Wahlkampf zu sein als Alltag, viele scheinen sich weder der Chancen noch der Begrenzungen wirklich bewusst zu sein – aber die waren ja entsprechend auch nicht anwesend. Genauso scheint es um Umweltverbände und NGOs bestellt, die die Chancen zum agenda setting, die ihnen Facebook und Co bieten, selten ausnutzen. Damit geht es ihnen ähnlich wie all denen, die sich um Europa-Themen kümmern. Der EU wird ja immer mangelnde Transparenz vorgeworfen. Nun ist ja innerhalb ihres Systems durchaus transparent – alle Gesetzesvorlagen etc pp stehen online – nur findet sich in dem unendlichen Wust an Dokumenten kein Mensch zurecht. Das Demokratie-Defizit in der EU werde als weniger durch mehr Rechte fürs Parlament gelöst werden als durch mehr Öffentlichkeit, bemerkte der Session-Leiter meiner Ansicht nach völlig zu Recht.
Ansonsten: angenehm wenig parteipolitisches Profilierungsgehabe, die interessantesten Diskussionen finden wie so oft zwischen den Sessions und die Linke im Web 2.0 eigentlich gar nicht statt.
Ein “Salata Baladi” sei ihre Familie, ein landestypischer Salat, sagt Nadia Kamel. Eine bunte Mischung quasi: die Regisseurin kommt aus Ägypten, doch die Familie hat ihre Wurzeln im ganzen Mittelmeerraum. Über die hat Kamel jetzt einen Film gedreht und damit in ihrer Heimat heftige Diskussionen ausgelöst, darüber, wie man mit der ägyptischen Geschichte umgeht, und was es eigentlich heißt, Ägypter zu sein. Sarah Mersch hat in Berlin mit der Regisseurin gesprochen.
Frauen in farbigen Kleidern, die mit einem Wasserkrug auf dem Kopf durch die Steppe laufen, Männer, die auf einem rostigen Fahrrad durchs Dorf fahren, und das alles gaaanz, ganz langsam. So ungefähr stellt sich der deutsche Kinobesucher einen afrikanischen Film vor. Wenn er denn überhaupt eine Vorstellung davon hat. Denn dass ein afrikanischer Film den Weg in ein deutsches Kino schafft, das ist selten. Ein Festival in Berlin möchte das nun ändern und gängige Klischees über afrikanisches Kino aufbrechen. Hier der Beitrag zum Auftakt des Festivals.